Bonn, 01.10.2018

 

Anmeldeverfahren für die Urteilsverkündung im Fall der Vergewaltigung in der Siegaue

Am kommenden

Freitag, 05.10.2018, 12:00 Uhr,
im Sitzungssaal S 0.11 (Saalbau),

 

findet voraussichtlich die Urteilsverkündung im Fall der Vergewaltigung in der Siegaue statt (Az. 23 KLs 21/18).

 

Pressevertreter, die über die Urteilsverkündung berichten möchten, werden gebeten, sich

 

bis Donnerstag, 04.10.2018, 09:00 Uhr,

 

beim Unterzeichner per E-Mail (tobias.guelich@lg-bonn.nrw.de) anzumelden. Anzugeben sind der Name, Vorname sowie der Arbeit-/Auftraggeber.

 

Der Vorsitzende der 3. Großen Strafkammer hat folgende sitzungspolizeiliche Anordnung erlassen, die auch am Tag der Urteilsverkündung gilt:

 

1.

Die Verhandlungen finden im Saal 0.11 statt. Dieser Saal umfasst 114 Zuhörerplätze. Davon werden die Sitze der ersten beiden Reihen der Zuhörerplätze (36 Sitze) für die Medienvertreter reserviert. Die Plätze für die Medienvertreter werden am Sitzungstag im Sitzungssaal nach dem Prioritätsprinzip vergeben. Auf Verlangen haben sich die Medienvertreter durch Vorlage gültiger Presseausweise mit Lichtbild auszuweisen. Sitzplätze für Medienvertreter, die nicht bis fünf Minuten vor Sitzungsbeginn eingenommen worden sind, werden gemäß Ziffer 2 dieser Anordnung vergeben.

2.

Die verbleibenden Sitze für die Öffentlichkeit werden ebenfalls nach dem Prioritätsprinzip vergeben. Verlässt ein Zuhörer den Sitzungssaal, kann sein Platz an Zuhörer, die vor dem Saal warten, vergeben werden.

3.

Gemäß § 176 GVG wird zugelassen, dass 20 Minuten vor Sitzungsbeginn Film- und Bildaufnahmen im Sitzungssaal stattfinden. Die Genehmigung wird vorbehaltlich der Rechte Dritter erteilt. Sie umfasst das Filmen und Fotografieren der Verfahrensbeteiligten einschließlich des Einzugs der Kammer. Die Anfertigung von Film- und Bildaufnahmen ist nach dem Einzug der Kammer auf Anordnung des Vorsitzenden hin unverzüglich einzustellen.

4.

Interviews mit Verfahrensbeteiligten im Sitzungssaal und im unmittelbar angrenzenden Bereich vor dem Sitzungssaal (durch Glas abgetrennter Sicherheitsbereich und dessen Zugänge) sind untersagt.

5.

Die Mitnahme von Laptops und Tablets in den Sitzungssaal ist für Zuschauer – nicht jedoch für Pressevertreter, die jedoch ggfs. am Laptop bzw. Tablet vorhandene Kameralinsen zu verkleben haben – verboten. Mobiltelefone sind abzuschalten; eine Stummschaltung genügt nicht. Während der Sitzung sind Film- und Fotokameras und jedwede Geräte, die zu Bild- und Tonaufnahmen geeignet sind, im Sitzungssaal nicht erlaubt.

  

Dr. Tobias Gülich

Dezernent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit