Landgericht Bonn:  Aktuelle Pressemitteilung

 

Aktuelle Pressemitteilung

Bonn, 17.10.2017

Anmeldeverfahren zur Urteilsverkündung in dem Fall der Vergewaltigung in der Siegaue

Die 10. große Strafkammer wird aller Voraussicht nach am Donnerstag, den 19.10.2017, 12:00 Uhr in Saal S 0.11 das Urteil in dem Strafverfahren wegen der Vergewaltigung in der Siegaue (Aktenzeichen: 50 KLs 17/17) verkünden. Zuvor werden am Mittwoch, den 18.10.2017, 9:00 Uhr, in Saal S 0.14 voraussichtlich die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Nebenkage und Verteidigung gehalten. Dies wird jedoch aller Voraussicht nach unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschehen. Dies hängt damit zusammen, dass bei der Zeugenvernehmung der beiden Geschädigten zu deren Schutz die Öffentlichkeit bereits ausgeschlossen worden war.

 

Hinsichtlich der angeklagten Tatvorwürfe gegen den 31 Jahre alten ghanaischen Angeklagten wird auf die Pressemitteilung PM 12/2017 (abrufbar auf den Internetseiten des Landgerichts Bonn) Bezug genommen.

 

Zum Anmeldeverfahren:

 

Pressevertreter, die über die Urteilsverkündung am 19.10.2017 berichten möchten, werden gebeten, sich

bis Mittwoch, 18.10.2017, 14:00 Uhr,

bei dem Pressedezernenten des Landgerichts Bonn Herrn Richter am Landgericht Sczech per E-Mail (bastian.sczech@lg-bonn.nrw.de) anzumelden. Es wird dabei um Angabe von Name, Vorname und Arbeit- bzw. Auftraggeber gebeten. Sollten Film- oder Fotoaufnahmen geplant sein, wird auch diesbezüglich um Mitteilung sowie um Angabe gebeten, ob dadurch weitere Personen im Sitzungssaal tätig sein werden.

 

Der Kammervorsitzende hat für den Tag der Urteilsverkündung eine sitzungspolizeiliche Anordnung erlassen. Danach sind Bild- und Tonaufnahmen im Saal ab 20 Minuten vor Urteilsverkündung gestattet. Das Gesicht des Angeklagten ist unkenntlich zu machen, so dass ein Wiedererkennen ausgeschlossen ist. Nach dem Einzug der Kammer sind die Aufnahmen auf Anordnung des Vorsitzenden unverzüglich einzustellen. Aufnahmegeräte sind danach aus dem Saal zu schaffen. Die Mitnahme von Laptops in den Sitzungssaal ist für Zuschauer verboten, Pressevertreter müssen sie während der Urteilsverkündung ausschalten. Mobiltelefone sind abzuschalten; eine Stummschaltung genügt nicht. Während der Ur-teilsverkündung sind Film- und Fotokameras und jedwede Geräte, die zu Tonaufnahmen geeignet sind, im Sitzungssaal nicht erlaubt. Interviews mit Verfahrensbeteiligten oder Aufnahmen nach Sitzungsbeginn sind weder im Saal noch in dem unmittelbar daran angrenzenden Eingangsbereich gestattet.

 

In dem insgesamt ca. 114 Sitzplätze umfassenden Saal S 0.11 können bis zu 36 Sitzplätze für Pressevertreter vorgesehen werden. Diese werden erst am Sitzungstag unter Vorlage eines Presseausweises nach dem Prioritätsprinzip vergeben. Durch die Anmeldung bei der Pressestelle entsteht kein Anspruch auf einen Sitzplatz. Es ist nicht möglich, Sitzplätze im Vorhinein zu reservieren.

 

Am Tag der Urteilsverkündung werden im Foyer des Landgerichts (seitlich der Information) Arbeitsplätze mit Stromanschluss für die Vertreterinnen und Vertreter der Presse aufgebaut, die nach Verfügbarkeit frei genutzt werden können.

 

Bastian Sczech

Dezernent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

 

 


 

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