Bonn, 02.07.2018

 

Erneute Verhandlung im Fall der Vergewaltigung in der Siegaue

 

Der Vorsitzende der nunmehr zuständigen  3. großen Strafkammer hat nach Absprache mit den Verfahrensbeteiligten die Hauptverhandlungstermine für die erneute Verhandlung des Falles der Vergewaltigung in der Siegaue bestimmt (Aktenzeichen: 23 KLs 21/18).

Der erste Hauptverhandlungstag findet am


Dienstag, 18.09.2018, 09:00 Uhr,
im Sitzungssaal S 0.11 (Saalbau),

 

statt. Fortsetzungstermine sind am 25.09.2018 um 09:00 Uhr, am 28.09.2018, ebenfalls um 09:00 Uhr und am 05.10.2018, um 12:00 Uhr, jeweils im Sitzungssaal S 0.11 (Saalbau).

Die erneute Verhandlung des Falles ist notwendig geworden, da der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs mit Beschluss vom 11.04.2018 (Aktenzeichen 2 StR 71/18) zwar den Schuldspruch der 10. großen Strafkammer des Landgerichts vom 19.10.2017 wegen besonders schwerer Vergewaltigung in Tateinheit mit besonders schwerer räuberischer Erpressung (Aktenzeichen 50 KLs 17/17) bestätigt, das Urteil auf die Revision des Angeklagten jedoch im Strafausspruch mit den dazugehörigen Feststellungen aufgehoben hat. Die nunmehrige Hauptverhandlung wird sich daher nur noch mit dem Strafmaß und dabei insbesondere mit der Frage einer möglichen verminderten Schuldfähigkeit des Angeklagten bei der Tatbegehung beschäftigen.

Ob und welche Zeugen geladen werden steht noch nicht fest. Mögliche  sitzungspolizeiliche Anordnungen des Vorsitzenden und die Regularien für die Akkreditierung von Medienvertretern werden rechtzeitig gesondert bekannt gegeben.

Dr. Tobias Gülich

Dezernent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit